„Mobilität 2030 – Hamburg, quo vadis?“ mit Klaus-Peter Hesse MdHB
Auch in den Sommerferien Spannendes bieten: Dies war das Motto der CDU Winterhude am 6. Juli 2011 beim Diskussionsabend „Mobilität 2030 – Hamburg, quo vadis?“ mit dem CDU-Bürgerschaftsabgeordneten und Verkehrsexperten Klaus-Peter Hesse.
Welche Konzepte brauchen wir in Hamburg, um die steigende Mobilität der Gesellschaft verkehrspolitisch zu meistern? Wie können wir die zunehmenden unterschiedlichen Interessen der Verkehrsteilnehmer miteinander vereinbaren? Und wie können wir den öffentlichen Nahverkehr und den Radverkehr in Zukunft stärken?
Zu diesen und anderen Fragen referierte und diskutierte unser Gast Klaus-Peter Hesse mit ca. 40 Mitgliedern und Interessierten.
In seinem Vortrag plädierte Hesse dafür, bei der Verkehrspolitik die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer aus ideologischen Gründen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern die Bürgern die Wahl ihres Fortbewegungsmittels selbst entscheiden zu lassen. Die Politik sollte aus ökologischen und ökonomischen Gründen jedoch Rahmenbedingungen schaffen, dass insbesondere der öffentliche Nahverkehr und der Radverkehr attraktiv sind. Hesse erläuterte, dass diese Verkehrsmittel in einer Großstadt wie Hamburg immer wichtiger für die Mobilität werden.
Im Zusammenhang mit aktuellen Diskussionen über den öffentlichen Nahverkehr machte Hesse deutlich, dass insbesondere der vom SPD-Senat geplante Ausbau der Busspuren nicht die Kapazitätsprobleme im öffentlichen Nahverkehr lösen kann. Seiner Meinung nach kann dies nur eine Stadtbahn gewährleisten, die allerdings nicht durch den Wahlkreis Eppendorf-Winterhude, sondern über den Osdorfer Born, die Arenen und Eimsbüttel führen sollte – dort, wo die Buslinien an ihre Grenzen stoßen. Wie sehr das Thema Stadtbahn die Menschen in Winterhude noch immer beschäftigt, zeigten auch die Fragen und Anmerkungen in der anschließenden Diskussionsrunde. Bei den Anmerkungen der Zuhörer wurde ebenfalls deutlich: Der Paradigmenwechsel des SPD-Senats in der Verkehrspolitik stellt nicht die richtigen Weichen für eine verkehrspolitisch sinnvolle Zukunft.
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